Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Die Bauchspeicheldrüse erfüllt wichtige Funktionen im menschlichen Körper. Die Enzyme ihrer Sekrete sind für die Verdauung der Nahrung notwendig. Darüber hinaus produzieren bestimmte Zellen in der Bauchspeicheldrüse Insulin, das für die Zuckerregulation im Körper wichtig ist.

Bauchspeicheldrüse Spezialist Wen Dr. Schindl

Beratung - Diagnose - Behandlung

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Behandlung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und bin auf Operationen an diesem Organ spezialisiert. Ich berate Sie über die geeignete Abklärung Ihrer individuellen Situation, organisiere Untersuchungen und plane die Behandlung. Im Fall einer notwendigen Operation führe ich diese kompetent durch.

In Diagnostik und Therapie arbeite ich mit zahlreichen medizinischen ExpertInnen aus verschiedenen Fachgebieten zusammen. Dadurch steht Ihnen ein breites Spektrum an Diagnostik und Behandlungsmethoden in Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung zur Verfügung.

Operationen an der Bauchspeicheldrüse

Krankhafte Veränderungen der Bauchspeicheldrüse können entweder Entzündungen (Pankreatitis) oder verschiedene Tumoren (gutartige oder bösartige) sein. Operationen an der Bauchspeicheldrüse werden entweder wegen eines (meist bösartigen) Tumors (Bauchspeicheldrüsenkrebs, Pankreaskarzinom) oder einer Entzündung (akute oder chronische Pankreatitis) durchgeführt.

In jüngster Zeit konnten Vorstufen von Bauchspeicheldrüsenkrebs identifiziert werden, die intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie (IPMN) genannt werden. Diese Veränderungen machen meist eine Operation notwendig, die die Entstehung von Krebs verhindern kann.

Operationen an der Bauchspeicheldrüse erfordern ein hohes Maß an chirurgischer Erfahrung und eine genaue Planung des Eingriffs anhand bildgebender (CT, MRT, PET-CT) und endoskopischer (Ultraschall und ERCP) Untersuchungen. Bei Operationen wegen Tumoren müssen, abhängig von ihrer Lage, einzelne Abschnitte der Bauchspeicheldrüse entfernt werden (partielle Duodenopankreatektomie, Whipple Operation, Pankreaslinksresektion). In bestimmten Situationen ist eine medikamentöse Vorbehandlung (neoadjuvante Therapie) notwendig, um große Tumore zu verkleinern, bevor sie komplett entfernt werden können.

Weiterführende Informationen

Befundabklärung Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Das Abklären einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse erfordert viel Erfahrung und Fachwissen. Es gilt, abhängig von Symptomen und bisherigen Befunden, die richtigen Untersuchungen auszuwählen, mit möglichst geringer Belastung, aber auf direktem Weg eine korrekte Diagnose zu stellen und die passende Behandlung einzuleiten.

Untersuchungsmethoden

Zu den Untersuchungsmethoden bei Verdacht auf Erkrankung der Bauchspeicheldrüse zählen Bluttests (einschließlich Tumormarker CA 19-9) und die kontrastmittelverstärkte Computertomographie (CT), gegebenenfalls ergänzt durch eine Magnetresonanztomographie (MRT).

Diagnostik Pankreaskarzinom

Nicht selten kommen PatientInnen wegen einer plötzlich auftretenden, schmerzlosen Gelbfärbung von Haut und Augenweiß. Auch ein deutlicher Gewichtsverlust in Verbindung mit dumpfen Oberbauchschmerzen oder ein neu auftretender Diabetes mellitus sind typische, wenn auch unspezifische Symptome eines Pankreaskarzinoms. Manchmal liegt eine gering erhöhte Konzentration der Bauchspeicheldrüsenenzyme (Amylase, Lipase) im Blut vor.

Folgende Symptome sollten Anlass für eine Abklärung der Bauchspeicheldrüse geben:

  • Gelbfärbung von Haut und Augenweiß
  • (Unfreiwilliger) Gewichtsverlust über mehrere Wochen
  • Schmerzen im Bauchraum und/oder gürtelförmige, in den Rücken ausstrahlende Schmerzen
  • Appetitverlust und Übelkeit über mehrere Wochen
  • Neu aufgetretener Diabetes mellitus

Folgende Risikofaktoren begünstigen das Auftreten einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse und erfordern eine besonders genaue Abklärung der Symptome:

  • Verwandte 1. Grades (Eltern, Geschwister) sind an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt
  • Rauchen
  • Alkohol (Pankreatitis)
  • Übergewicht
  • Diabetes mellitus

Bisher stehen keine standardisierten Vorsorgeuntersuchungen zur Verfügung, mit deren Hilfe Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem frühen Stadium entdeckt werden kann. Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Bauchraumes und die Bestimmung des Tumormarkers CA 19-9 haben zwar eine gewisse Bedeutung, vermögen aber die Erkrankung in der Frühphase nur in manchen Fällen zu entdecken. Sie werden daher nicht als Vorsorgeuntersuchungen (Screening) empfohlen.

Diagnostik von Zysten in der Bauchspeicheldrüse

Zysten in der Bauchspeicheldrüse werden häufig durch Zufall entdeckt. Auch hier gilt: Die richtige Abklärung ist wesentlich, um einen korrekten Befund zu erhalten und eine adäquate Behandlung planen zu können. Das ist umso wichtiger, als die Hälfte aller Bauchspeicheldrüsenzysten einen bösartigen Verlauf nehmen kann.

Folgende Methoden sind zur Beurteilung von Zysten in der Bauchspeicheldrüse geeignet:

  • Computertomographie
  • Magnetresonanztomographie
  • Endosonographie mit Punktion und Analyse des Zysteninhalts

Diagnostik Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

Das Vorliegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) kann häufig durch Vorgeschichte und aktuelle Beschwerden vermutet werden. Um das Ausmaß der Erkrankung zu diagnostizieren und über die passende Behandlung zu entscheiden, sind Bluttest, CT bzw. MRT notwendig. Die Endoskopisch Retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP) wird heute seltener zur Diagnostik herangezogen. Sie wird für die Behandlung von Steinen im Bauchspeicheldrüsengang oder von Verengungen der Gallenwege nach chronischer Pankreatitis verwendet.

Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)

Bauchspeicheldrüsenkrebs, in der Fachsprache „Pankreaskarzinom“ oder „duktales Adenokarzinom“ des Pankreas genannt, kommt im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen relativ selten vor. Jährlich erkranken in Österreich zwischen 1300 und 1500 Menschen daran. Leider ist diese Erkrankung besonders gefährlich und bedarf einer raschen und richtigen Behandlung. Die Ursachen für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs konnten bisher nicht eindeutig geklärt werden. Es sind aber einige Risikofaktoren bekannt, die die Entstehung dieser Krebserkrankung begünstigen: Rauchen, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) und familiäre/vererbte Faktoren.

Bauchspeicheldrüsenkrebs erkennen

Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht anfangs selten Beschwerden und wird häufig spät, in einem weiter fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Nehmen Sie bestimmte Alarmsignale Ihres Körpers ernst und lassen Sie sich untersuchen bei:

  • Schmerzen im Oberbauch, die gürtelförmig in den Rücken ausstrahlen
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust
  • Neu aufgetretene Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Schmerzlose Gelbfärbung von Haut und Augenweiß (Gelbsucht, Ikterus)

Haben Sie eines oder mehrere dieser Alarmsignale bei sich entdeckt, ist eine rasche weitere Abklärung erforderlich. Bei Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs zählen Bluttests (einschließlich Tumormarker) und die kontrastmittelverstärkte Computertomographie (CT), manchmal ergänzt durch eine Magnetresonanztomographie (MRT) zu den Untersuchungsmethoden der ersten Wahl.

Durch diese Untersuchungen kann festgestellt werden, ob wirklich ein Tumor vorliegt, ob dieser gut- oder bösartig ist, wo er sich genau befindet, wie die Nahebeziehung zum umliegenden Gewebe ist und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.

Expertenwissen gefragt

Sobald alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, schlage ich Ihnen die Behandlung vor, mit der für Sie der beste Erfolg erzielt werden kann. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Behandlung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und bin spezialisiert auf Operationen an diesem Organ. Für Diagnostik und Therapie arbeite ich mit zahlreichen medizinischen ExpertInnen aus verschiedenen Fachgebieten zusammen. Dadurch steht Ihnen in Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung ein breites Spektrum an Diagnostik und Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Die moderne Pankreaschirurgie ist, auch wenn in ausgewählten Fällen minimalinvasiv (Schlüssellochchirurgie) operiert werden kann, immer präzise und radikal. Um jene PatientInnen zu erkennen, deren potentiell bösartige Erkrankung durch eine Operation komplett beseitigt werden kann, braucht die Chirurgie vor der Operation korrekte Aussagen über Diagnose, Tumorausdehnung bzw. Metastasierung und Resektabilität. PatientInnen, deren Erkrankung nicht radikal behandelt werden kann, soll eine chirurgische Exploration „erspart“ werden. Je weniger zusätzliche Interventionen vor einer geplanten radikalen Operation durchgeführt werden, desto günstiger wirkt sich das auf den Gesamtverlauf der Behandlung aus.

Nachsorge bei Bauchspeichdrüsenkrebs

Um ein Wiederauftreten der Erkrankung rechtzeitig zu erkennen sowie Begleit- und Folgeerkrankungen feststellen und behandeln zu können, sind Nachsorge bzw. Verlaufskontrollen notwendig und sinnvoll.

Die regelmäßigen Untersuchungen geben Ihnen die Sicherheit, dass alles in Ordnung ist. Anlässlich der Befundbesprechung können wir über Ihr Allgemeinbefinden sprechen und Lösungen für eventuelle Beschwerden finden.

Die Intervalle der Nachsorgeuntersuchungen sind in den ersten beiden Jahren kurz. Die Kontrollen finden alle drei Monate statt. Im weiteren Verlauf verlängern sich die Intervalle auf sechs Monate und schließlich auf ein Mal jährlich. Nach fünf Jahren kann man die regelmäßige Verlaufskontrolle auf eine symptomorientierte Kontrolle umstellen.

Bei der Nachsorge werden in der Regel folgende Befunde erhoben:

  • Körperliche Untersuchung, einschließlich Körpergewicht und Größe
  • Gespräch über das derzeitige Befinden und aktuelle Beschwerden
  • Blutlabor: Werte für Niere/Leber/Bauchspeicheldrüse/Langzeitblutzucker
  • Tumormarker im Blut: CA 19-9
  • Kontrastmittelverstärkte Computertomographie (CT) von Lunge und Bauchraum

Manchmal sind weitere Untersuchungen erforderlich. Gerne organisiere ich für Sie die Nachsorge und werte die erhobenen Befunde aus.

Bauchspeicheldrüsenzysten (Pankreaszysten)

Eine Zyste ist ein von Zellen ausgekleideter, abgeschlossener Gewebehohlraum, der Flüssigkeit enthält. Zysten in der Bauchspeicheldrüse können verschiedene Ursachen haben und die auskleidenden Zellen können unter Umständen zu bösartigen Tumoren entarten. Durch Analyse der Zystenstruktur, des Zysteninhalts und der auskleidenden Zellen lässt sich ihre Gefährlichkeit beurteilen.

Zystische Neoplasien

Im Bereich der zystischen Neoplasien der Bauchspeicheldrüse wurden wesentliche Fortschritte in Diagnose und risikoadaptierter Behandlung erzielt. Diese positive Entwicklung hat den medizinischen Umgang mit Pankreaszysten wesentlich beeinflusst und die Indikationen für Pankreasoperationen beträchtlich ausgeweitet.

Zysten der Bauchspeicheldrüse haben eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit bösartig zu sein oder zu werden. Eine eindeutige Diagnose der Zystenart ist für eine adäquate Behandlung daher sehr wichtig. Von ihrem Ursprung bzw. der Zusammensetzung her unterscheidet man mehr oder weniger gefährliche Zysten:

  • Pseudozyste (PC): ungefährlich
  • Serös zystische Neoplasie (SCN): ungefährlich
  • Intraduktal papillär muzinöse Neoplasie (IPMN): zum Teil gefährlich
  • Muzinös zystische Neoplasie (MCN): gefährlich
  • Solid papilläre Neoplasie (SPN): gefährlich

Insbesondere das Vorhandensein von Symptomen, eine Zystengröße von mehr als drei Zentimetern, eine unregelmäßige, verdickte Zystenwand oder ein erweiterter Bauchspeicheldrüsengang weisen auf gefährliche Bauchspeicheldrüsenzysten (sogenannte Worrisome Features) hin.

Mit Hilfe moderner, hochauflösender MRT und Endosonographie können verschiedene Arten zystischer Neoplasien unterschieden und individuell, je nach Gefährlichkeit, behandelt werden. Damit ist es möglich, Vorstufen oder Frühformen bestimmter Arten von Bauchspeicheldrüsenkrebs rechtzeitig zu operieren und dauerhaft zu heilen.

Wenn bei Ihnen eine oder mehrere Bauchspeicheldrüsenzysten festgestellt wurden, berate ich Sie gerne anhand der vorliegenden Bilder und Befunde über weiterführende Untersuchungen und die notwendige Behandlung.

Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

Akute Pankreatitis

Die chirurgische Behandlung einer akuten Pankreatitis hat sich im vergangenen Jahrzehnt komplett verändert. In der Vergangenheit wurden PatientInnen, die mit Entzündung, Infektion und Organdysfunktion auffällig wurden, rasch operiert. Heute gilt in der Behandlung der akuten Pankreatitis der sogenannte Step-up Approach „delay – drain – debride“: späte Intervention (erst bei nachgewiesener Infektion der Nekrosen), perkutane oder transgastrische Drainage und zuletzt die Ausräumung der Nekrosen – weitgehend mit endoskopischen Instrumenten über den Magen oder durch eine kleine Öffnung in der seitlichen Bauchdecke.

Chronische Pankreatitis

In der Behandlung der chronischen Pankreatitis hat sich ebenfalls ein Step-up Approach etabliert: „konservativ – endoskopisch – chirurgisch“. Allerdings ist und bleibt die Chirurgie eine effektive und dauerhafte Behandlungsform für pankreatitisbedingte Schmerzen. So kann eine Ableitungsoperation die verbliebene Bauchspeicheldrüsenfunktion erhalten, ohne dass regelmäßige Serviceeingriffe wie Stentwechsel notwendig sind. Auch Verengungen der Gallenwege und des Magens, die endoskopisch nicht erreichbar sind, werden am effektivsten mit entsprechenden operativen Eingriffen behandelt.

Ernährung bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse ist ein wichtiges Organ für die Verdauung. Sie produziert einerseits Stoffe für die Aufspaltung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten, die sogenannten Verdauungsenzyme (Protease, Lipase, Amylase). Andererseits werden in der Bauchspeicheldrüse Hormone zur Kontrolle des Zuckerstoffwechsels gebildet. Bekanntestes Hormon ist das Insulin. Durch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, durch Tumore und Entzündungen, aber auch nach Operationen, kann die Bauchspeicheldrüsenfunktion reduziert und damit die gesamte Verdauung gestört sein. Das äußert sich in Blähungen, unangenehm riechenden Verdauungsgasen, Fettauflagerungen im Stuhl, Mangelernährung und einem erhöhten Blutzuckerspiegel.

Werden diese Symptome erkannt und richtig interpretiert, kann die reduzierte Verdauungsfunktion medikamentös unterstützt, die Ernährung angepasst und die Verdauung wieder normalisiert werden.

Verdauungsenzyme

Falls nötig werden dem Körper Verdauungsenzyme in Kapselform zugeführt. Das Präparat heißt Kreon® und enthält als Wirkstoff Pankreatin, einen Komplex aus mehreren Verdauungsenzymen. Die Kapseln werden zur Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Die übliche Dosierung beträgt drei Mal täglich 40.000 Einheiten, abhängig von der zugeführten Nahrung. Eine Schutzkapsel verhindert die Inaktivierung der kleinen enzymhältigen Kügelchen (Pellets) durch die Magensäure. Der Säureschutzmantel löst sich im Dünndarm auf und die Verdauungsenzyme werden freigesetzt. Bei PatientInnen, denen ein Teil des Magens entfernt wurde, passieren Nahrungsmittel wesentlich rascher den verkleinerten Magen, die Aktivierung der Enzyme muss daher früher erfolgen. Die Kapseln sollten dann vor der Einnahme geöffnet und die Pellets direkt mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.

Haben Sie eine im Verhältnis zu Ihrer Nahrungsaufnahme zu geringe Enzymmenge zu sich genommen, werden die oben beschriebenen Symptome auftreten (Blähungen, unangenehm riechende Verdauungsgase, Fettauflagerungen im Stuhl, Mangelernährung). Eine Überdosierung gibt es praktisch nicht.

Fett

Achten Sie bitte auch auf das Fett in Ihrer Nahrung, das in einem ausgewogenen Verhältnis zur Enzymmenge stehen sollte. Ändern Sie Ihr Essverhalten so, dass Sie die Nahrung in fünf bis sieben kleineren Mahlzeiten über den Tag verteilt einnehmen.

Achten Sie auf leicht verdauliche Kost mit ausreichendem Eiweiß- und geringem bis mäßigem Fettanteil. Meiden Sie Nahrungsmittel, die „versteckte“ Fette enthalten. Sollte der Fettstuhl durch verringerte Fettaufnahme und die Zufuhr von Enzymen nicht schwächer werden oder abklingen, kann ein Teil der Nahrungsfette durch MCT-Fette (Middle Chain Triglycerids, mittelkettige Fette) ersetzt werden. MCT-Fette werden als spezielle Streichfette und Speiseöle sowie in Brotaufstrichen und Sonderkostzubereitungen angeboten.

Zuckerstoffwechsel

Nach Operationen an der Bauchspeicheldrüse kann zur Aufrechterhaltung eines normalen Zuckerstoffwechsels eine medikamentöse Behandlung entweder in Form von Tabletten (orale Antidiabetika) oder durch Insulin notwendig sein. Lassen Sie deshalb den Blutzuckerspiegel und das HbAIc (Glykohämoglobin, Maß für den mittleren Blutzuckerwert der letzten acht Wochen) regelmäßig kontrollieren.

Vitaminmangel

Heutzutage tritt eher selten nach einer Operation an der Bauchspeicheldrüse ein Mangel an Vitaminen auf. Sicherheitshalber werden aber einige (fettlösliche) Vitamine im Blut bestimmt und bei einem Mangel ersetzt, zum Beispiel Vitamin B12 und Folsäure.

Dr. Schindl, Experte Bauchspeichedrüse (Pankreas)

Kompetenz

Kompetent. Menschlich. Kommunikativ. Individuell. Persönlich für Sie da.

Dr. Martin Schindl Spezialist Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Leistungen

Behandlungs-Schwerpunkte nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft.

Dr. Martin Schindl Experte für Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Die Ordination

Modernste Geräte für eine umfangreiche Diagnose und optimale Behandlung.

Dr. Martin Schindl Spezialist für Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

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