Zentralvenöser Verweilkatheter (Port-a-Cath)

Ein zentralvenöser Verweilkatheter (Port-a-Cath) dient als „geschützter“ Zugang zum Venensystem des Körpers, über den Medikamente (Chemotherapeutika), Flüssigkeit oder Nährlösungen intravenös verabreicht werden können.

Ein Port-a-Cath-System ist notwendig, wenn Sie regelmäßig intravenöse Therapie erhalten, die entweder aufgrund der Zusammensetzung nicht über die kleinen Venen des Armes verabreicht werden darf oder aufgrund der Venensituation nicht verabreicht werden kann.

Weiterführende Informationen

Ablauf der Implantation bzw. Explantation

Das Port-System wird unter absolut sterilen Bedingungen unterhalb des Schlüsselbeins, im Bereich des großen Brustmuskels unter die Haut implantiert. Bei schlanken PatientInnen ist nur eine kleine Vorwölbung unter der Haut sichtbar, bei stärkerem Körperbau ist das System überhaupt nicht zu sehen. Sobald es nicht mehr gebraucht wird, kann es in einem kurzen ambulanten Eingriff entfernt werden.

Das Port-a-Cath-System wird meist in Lokalanästhesie implantiert. Zusätzlich erhalten Sie vor Beginn der Operation eine Sedierung („Schlafspritze“), sodass Sie während des Eingriffs schlafen. Für die Implantation des Verweilkatheters ist kein stationärer Aufenthalt notwendig. Sie können ein bis zwei Stunden nach der Operation wieder nach Hause gehen.

Bitte beachten Sie, dass Sie wegen der Sedierung ab sechs Stunden vor der Operation nichts mehr essen. Sie können aber bis zwei Stunden vor dem Eingriff 250ml klare Flüssigkeit trinken. Medikamente, die Sie täglich einnehmen, können Sie auch am Tag der Operation mit einem kleinen Schluck Wasser einnehmen.

Wegen der Sedierung ist es an diesem Tag nicht erlaubt, ein Fahrzeug selbst zu lenken oder eine Maschine zu bedienen. Lassen Sie sich abholen oder benützen Sie in Begleitung ein öffentliches Verkehrsmittel.

Medikamente zur Blutverdünnung oder Hemmung der Blutplättchenfunktion werden vor der Implantation des Port-a-Cath abgesetzt bzw. durch (Heparin-) Spritzen unter die Haut kurzzeitig ersetzt. Bitte um Rücksprache, welches Vorgehen in Ihrer Situation angezeigt ist.

Anleitung für den Umgang

Das Port-a-Cath-System darf nur durch entsprechend geschultes medizinisches Personal mit speziellen Nadeln („Gripper Nadel“) punktiert werden. Die Punktion darf nur unter absolut sterilen Bedingungen erfolgen.

Blutabnahmen über den Port-a-Cath werden nicht empfohlen, weil dadurch Blutreste im Schlauch und in der Kammer zurückbleiben und zu einem Verschluss mit Funktionsverlust führen können.

Am Ende der Infusion, vor Entfernen der Nadel, muss das System mit heparinhaltiger Kochsalzlösung (gerinnungshemmende Substanz) gespült werden, um einer Thrombosierung vorzubeugen. Ebenso empfehlen sich regelmäßige Spülungen (ca. einmal pro Monat), falls das Port-a-Cath-System längere Zeit nicht verwendet wird.

Port-a-Cath-Infektion

Treten mit einem implantierten Port-a-Cath-System Fieber, Schüttelfrost und allgemeines Krankheitsgefühl auf, liegt eventuell eine Infektion des Systems vor. Das kann durch eine klinische Begutachtung und Blutabnahme zur Bestimmung der Entzündungszeichen sowie durch Kultivierung von Blutproben aus dem Port-a-Cath und dem Blut aus der Armvene zur Untersuchung auf Bakterien herausgefunden werden.

Dabei handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der unverzüglich in einem Krankenhaus weiter abgeklärt werden und gegebenenfalls zu eine entsprechenden Behandlung führen muss.

Dr. Schindl, Experte Bauchspeichedrüse (Pankreas)

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Dr. Martin Schindl Spezialist Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

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